Anlegen, sparen oder ausgeben – was junge Erwachsene über Geld wissen müssen

This article is also available in:

Im kurzen Business Rap treffen wir Johanna Melzer, Werkstudentin bei coeo

Finanzbildung: Schulsache oder Elternhaus? 

Beides auf jeden Fall

Aber die Schule muss die Grundbildung schaffen, sonst hängt es zu stark vom Zufall ab, ob das Elternhaus das leisten kann. 

Erstes Gehalt: Sparen oder ausgeben? 

Sparen

Aber man darf sich auch etwas Kleines dafür kaufen. Das erste Gehalt ist natürlich etwas Besonderes, weshalb ich verstehe, dass man sich etwas kaufen möchte, worauf man schon lange gewartet hat. Das Gleichgewicht ist der relevante Punkt. Finanzbildung heißt nicht, auf alles zu verzichten, sondern bewusste Entscheidungen darüber treffen zu können. 

Aktien: Zu riskant oder zu lange gewartet? 

Zu lange gewartet

Aber man muss auf jeden Fall die Grundbildung dafür haben, um eben mit Möglichkeiten wie z.B. einem ETF und weniger Risiko zu starten. 

Über Geld reden: Tabu oder längst überfällig? 

Längst überfällig

Nur wenige Menschen verschaffen sich ein klares Bild über ihre eigene finanzielle Lage. Offener Umgang mit dem Thema würde das ändern. 

Finanzentscheidungen: Bauchgefühl oder nachrechnen? 

Nachrechnen

Und dadurch ein Gefühl für seine Finanzen bekommen. Am Ende geht es darum, den Überblick über Einnahmen und Ausgaben zu haben und zu wissen, wie beide zusammenhängen. Genau da fängt ein guter Umgang mit dem eigenen Geld an. 

Finanzprodukte: Zu kompliziert oder zu wenig erklärt?

Zu wenig erklärt

Das fehlende Wissen für teilweise so alltagsrelevante Finanzentscheidungen liegt vor allem an der mangelnden systematischen Bildung dazu.  

BNPL: Praktisches Tool oder unterschätztes Risiko? 

Fehler liegt woanders

Finanzprodukte pauschal in gut oder schlecht einzuordnen, ohne Jugendlichen zu erklären, was dahintersteht, ist der eigentliche Fehler. Produkte wie BNPL oder Ratenkäufe gibt es nun mal. Wichtig ist vor allem zu verstehen, was sie für die eigene finanzielle Situation bedeuten.  

Studium und Geld: Mehr Finanzwissen im Lehrplan oder selbst aneignen?  

Mehr Finanzwissen im Lehrplan

Die ein oder andere Person interessiert sich vielleicht stärker für Finanzen und zeigt dadurch mehr Eigeninitiative, sich mit solchen Themen auseinanderzusetzen. Ein so alltags- und zukunftsrelevantes Thema sollte aber nicht vom persönlichen Interesse abhängen. 

KI als Finanzberater: Vertrauenswürdig oder zu unpersönlich?

Vertrauenswürdig

Aber mit Vorsicht zu genießen. Wie so vieles im Umgang mit KI. Für schnelle Grundlagenfragen eine gute Möglichkeit, bei komplexen individuellen Entscheidungen würde ich persönlich nicht darauf zurückgreifen.  

Finanzbildung in der Gen Z: Unterschätzt oder auf einem guten Weg?  

Auf einem guten Weg

Aber mit viel Luft nach oben. Tatsächlich gibt es schon einige Institutionen, die sich mit Finanzbildung für Jugendliche beschäftigen. So schaffen wir es mit jedem weiteren Projekt, das Thema Stück für Stück zu stärken, mit dem Ziel, dass es irgendwann systematisch im Lehrplan verankert ist. 

Titelbild: © Johanna Melzer

Teile den Artikel: 

Call4Experts

Bringt Eure Expertise ins Customer Focus Network ein. Als Experte, Content Creator oder Speaker erreicht Ihr jährlich mehr als drei Millionen B2B Kontakte in der DACH Region und darüber hinaus.

Veranstaltungen

Spotlight | Energy
Warum und wie Kundenservice, Systeme und Organisationen neu gedacht werden müssen
Spotlight | Payment & Finance
Warum Finanzbildung zur Customer-Centricity-Frage wird

Mehr Insights

21/08/2026
Isabell Neubert und Gelsomina Ceruti
Showing Slide 1 of 6

Bleib auf dem Laufenden mit unseren Network News

Für den Versand unserer Newsletter nutzen wir rapidmail. Mit Ihrer Anmeldung stimmen Sie zu, dass die eingegebenen Daten an rapidmail übermittelt werden. Beachten Sie bitte auch die AGB und Datenschutzbestimmungen .