Grenzen, Gemeinschaft – und warum der Kopf der wahre Leistungsträger ist

Jonas Deichmann im Business Rap

Jonas Deichmann

Im kurzen Business Rap treffen wir Jonas Deichmann, deutscher Extremsportler und Abenteurer, bekannt für seine spektakulären Ausdauer- und Weltrekordprojekte. Er kombiniert Radfahren, Laufen und Schwimmen zu epischen Langstreckenexpeditionen rund um den Globus. Freut Euch auf kurze, knackige Fragen, die Einblicke in seine Arbeit und seine persönlichen Leidenschaften geben.

„The limit is just me“:

Selbstbegrenzung oder ständige Steigerung?

Das Limit verschieben

„Unser eigenes Limit ist viel grösser als sich die meisten Menschen vorstellen. Wenn man anfängt, regelmäßig aus der Komfortzone zu gehen und eine positive Grundhaltung hat, lassen sich Grenzen sehr weit verschieben und man sieht, was alles möglich ist.“

Der wahre Leistungsträger:

Körper oder Kopf?

Der Kopf

„Klar, ist der Körper wichtig, aber je länger und schwieriger es ist, desto mehr wird es zur Kopfsache.“

Trainingsablauf:

wissenschaftlich fundierte Planung oder Körpergefühl und Instinkt?

Körpergefühl und Instinkt. 

Bei deinen Challenges:

Team als Unterstützung oder lieber alleine unterwegs?

Das hängt von dem Projekt ab

„Meine 120 Ironmandistanzen am Stück waren eine grosse Teamleistung und anders auch gar nicht möglich. Bei einem Abenteuer, wie dem Triathlon um die Welt, gehört es für mich aber dazu, alleine oder in kleiner Gruppe – ohne Supportteam – unterwegs zu sein.“

Erfolge:

medial zelebrieren oder privat feiern?

Beides

„Die wirkliche Feier ist privat mit den Menschen, die für mich wichtig sind. Trotzdem wird der Erfolg eines Projektes medial maximal genutzt. Nach einem Projekt gibt es auch ein zeitlich begrenztes Fenster der Aufmerksamkeit in vielen Medien und da kann ich nicht am Tag nach dem Projekt in den Urlaub fahren.“

Highlight auf Reisen rund um die Welt:

Begegnungen mit Kulturen oder imposante Landschaften?

Beides

„Gehört für mich bei einer grossen Reise dazu.“

Dein Antrieb:

Grenzen testen oder Menschen inspirieren

Das lässt sich verbinden

„Grenzen testen und zeigen, was möglich ist, inspieriert ja auch Menschen. Meine größte Freude bekomme ich allerdings, wenn ich sehe, dass ich andere Menschen dazu inspiriere, mehr Sport zu treiben und die eigenen Grenzen zu verschieben.“

Bei Krankheit:

Dem Körper eine Pause gönnen oder eiskalt durchziehen?

Je nachdem...

„Grundsätzlich empfehle ich niemandem mit einer Krankheit Sport zu treiben. Bei wichtigen Projekten sollte man natürlich manchmal auch durchziehen. Das hängt aber sehr davon ab, was man hat und wieviel Erfahrung man damit hat. Für mich gilt prinzipiell Schonung im Training und während eines Projektes mache ich weiter, solange ich keine bleibenden Schäden riskiere und kläre das im Zweifelsfall mit meinem Arzt ab.“

Abenteuer teilen:

Dokumentarfilm, Buch oder Vorträge?

Alles kombinieren

„Das hängt immer vom jeweiligen Projekt ab. Am besten natürlich alle drei.“

Zukunftspläne:

Neue Rekorde jagen oder etwas Entspannung?

Beides

„Ich habe noch viele Pläne für neue Abenteuer und Projekte, aber auch Höchstleistungen benötigen Entspannung zwischen den Projekten, um wieder bereit zu sein.“

Titelbild: © Markus-Weinberg

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